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Die Welt des Schmucks

Sie interessieren sich für ein spezielles Material oder einen besonderen Edelstein? Im Schmucklexikon finden Sie Informationen über Materialien, Edelsteine und Schmucksteine aus dem umfangreichen Schmucksortiment von URECH. Zusätzlich werden die wichtigsten Fachbegriffe zum Thema Schmuck erklärt.

Edelstahl
Aufgrund der Härte von Edelstahl und Titan lassen sich traditionelle Techniken der Schmuckherstellung wie das Giessen oder das Schmieden nicht anwenden. Edelstahlschmuck und Titanschmuck verlangen nach einer maschinellen und damit nach einer hoch-präzisen Fertigung der Schmuckrohlinge. Im Anschluss werden die Schmuckstücke mit einem Finish versehen, auf Wunsch auf Hochglanz poliert oder edel mattiert. Die extreme Härte verleiht den Schmuckstücken ausserordentliche Stabilität.

Edelstahlschmuck genauso wie Titanschmuck ist robust, rostfrei und besonders praktisch für den Alltag, weil er sozusagen unempfindlich ist. Da macht das Tragen von Schmuck – auch echten Männern – richtig Spass!

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Gelbgold
Neben Feingold beinhalten die verwendeten hochwertigen Goldlegierungen noch Silber und Kupfer. Die unterschiedliche Beigabe dieser Zusatzmetalle bestimmt die gewünschte Goldfarbe. Die oft vorhandene Meinung, dass wertvollere und farblich intensivere Gold 750 wäre weicher und würde leichter verkratzen ist falsch. Durch das Walzen der Legierungen haben beide die annähernd gleiche Härte.

Gelbgold: 750 Teile Gold werden zu gleichen Teilen mit Silber und Kupfer gemischt.
Rotgold: 750 Teile Gold werden mit (vorwiegend) Kupfer legiert.
Weissgold: 750 Teile Gold werden Palladium legiert.
Grüngold: 750 Teile Gold werden vorwiegend Silber beilegiert.

Farbvergolden Es kommt manchmal vor, dass ein Gold-Anhänger nicht die gleiche Goldfarbe aufweist wie das Collier (z.B. Schutzengel mit Kette). Jeder Lieferant verwendet eine andere Gold-Legierung, welche sich ausserdem durch die Oberflächenbearbeitung zusätzlich unterscheiden. Deshalb sind farbliche Abweichungen absolut normal. Der Unterschied liegt lediglich in einer anderen Zusammensetzung der Legierung.

In einem solchen Fall haben wir die Möglichkeit beide Artikel im Atelier Farbvergolden zu lassen. Bei dieser galvanischen Methode werden beide Artikel vergoldet, d.h. mit einer hauchdünnen Goldschicht überzogen, damit keine Farb-Unterschiede mehr bestehen. Dies ist nur bei Gelbgoldschmuck möglich. Ausgenommen sind Bicolor-Artikel und Perlschmuck.

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Gold
Gold ist seit Menschengedenken das Zeichen für Reichtum und Macht. Bis heute hat das einzigartige Edelmetall nichts von seiner unvergleichlichen Magie auf den Menschen verloren. Gold ist selten und damit kostbar, es gilt seiner chemischen Beschaffenheit wegen als König unter den Metallen. Denn Gold rostet nicht, noch oxidiert es. Damit ist es dem Gold möglich, seine Farbe, seinen Glanz und seine Beschaffenheit zu behalten – und das für immer und ewig. Damit wäre auch geklärt, warum an Hochzeiten am liebsten Goldringe getauscht werden.

Gold wird in verschiedenen Qualitäten angeboten. 333-er Gold (8 Karat) besteht aus 333 Teilen reinem Gold sowie aus Silber- und/oder Kupferteilen. Oft wird es mit anderen Legierungen kombiniert wie Zink oder Zinn. Diese vorwiegend nur in Deutschland angebotene Legierung wird im Zuge der EU-weiten Harmonisierung wohl zukünftig durch 375-er Gold (9 Karat) abgelöst. Weiterhin wird in der Schmuckfertigung 585-er (14 Karat) und 750-er (18 Karat) Gold verwendet.

In der Schmuckgeschichte hat Gold eine besondere Rolle, denn es ist wahrscheinlich das erste vom Menschen genutzte Metall. Bereits um 5000 vor Christus wurde es abgebaut und verarbeitet. Die alten Ägypter nutzten das Gold schon vor 4500 Jahren für die Zahnbehandlung. Heute noch gilt aus Gold gefertigter Schmuck als edel und kostbar. Um seine Exklusivität zu unterstreichen, wird er – auch bei URECH – gerne mit hochwertigen Edelsteinen wie Diamanten, Rubinen, Saphiren und Smaragden kombiniert.
Keramik
Keramik ist relativ leicht, kratzfest und hautfreundlich (antiallergisch). Keramik ist eines der härtesten Materialien der Welt. Nicht viele Materialien haben diese Widerstandsfähigkeit. Diese Art von Keramik werden auch für Kugelsichere Westen verwendet.

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Karbon
Karbonfasern besser bekannt als Kohlenstofffasern. Karbon wir seit ca. 30 Jahren eingesetzt. URECH hat verschiedene Modelle einige werden mit Glasfaserbändern und einige mit Glasfaserfäden hergestellt. Karbon weist eine hohe Zugfestigkeit auf und ist beständig gegen Chemikalien und Temperatur. Weitere Anwendungsbereiche von Karbon sind in der Luft- und Raumfahrt, Medizinaltechnik, Sportartikel, Fahrzeugbau, Modellbau usw.
Kobalt
Kobalt-Chrom-Ringe sind aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften schnell in Amerika für heiratswillige Paare zu Favoriten geworden. Poliert sieht Kobalt aus wie Platin, ist korrosionsbeständig und preiswert.
Leder
Junge Trendsetter waren es, die vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten Lederschmuck und insbesondere das Lederarmband auch abseits der Rockerszene wieder gesellschaftsfähig gemacht haben. Heute hat Lederschmuck eine begeisterte Anhänger-schaft, unabhängig von Alter und sozialer Schicht. Denn Leder vermittelt ein Lebensgefühl, das individuelle Stärke, Persönlichkeit und Freiheit verbindet.

Schliesslich ist Leder ein vielseitig nutzbares Material mit idealen Eigenschaften – auch für die Schmuckherstellung. Es ist geschmeidig und dennoch zäh, für Wasser relativ undurchlässig, aber trotzdem atmungsaktiv. Da erstaunt es kaum, dass Leder zusammen mit Stein, Holz und Wolle zu den ältesten und für vielfältigste Zwecke vom Menschen verwendeten Materialen gehört.

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Palladium
Palladium (ein Metall aus der Platingruppe) ist ein neues Schmuckmetall. Wird hauptsächlich mit Kupfer legiert und wird viel als Zusatzmetall für Weissgold-, Platin- und Silberlegierungen verwendet. Bei Schmuckwaren werden folgende Palladiumlegierungen verwendet: 950 und 500.Es ist im Vergleich zu Platin oder auch Gold wesentlich leichter und in Verbindung mit einer Innenwölbung angenehm leicht zu tragen. Seine Festigkeit und Härte ist dem von Weissgold gleich zu setzen.
Platin
Das hellweisse Edelmetall grosser Härte und Dicke kommt, wie auch Gold und Silber, gediegen (d.h. in nahezu reiner metallischer Form) vor, oft vermengt mit anderen Metallen derselben Gruppe, den Platinmetallen Rhodium, Ruthenium, Palladium, Iridium, Osmium. Es zeichnet sich durch eine hohe Widerstandskraft gegen alle Einflüsse von Umwelt und Zeit aus und gewinnt vielleicht deswegen als Material für Eheringe immer mehr Bedeutung. Es bekommt allerdings ebenfalls Kratzer und Oberflächen-bearbeitungen wie z.B. Mattierungen ändern sich auch. Das bevorzugte Legierungsmetall ist Kupfer, aber auch Iridium und Palladium. Bei Schmuckwaren verwendete Platin-Legierungen sind 950, 900 und 850.
Rotgold
Bie Rotgold handelt es sich um Gold mit einer Kupferbeimischung, die ihm eine rötliche Farbe verleit
Silber
Silber wird seit mehreren hundert Jahren in verschiedenen Ländern der Welt gewonnen. So hat Silberschmuck eine grosse Tra-dition bei vielen Indianerstämmen Nordamerikas, zugleich spielt er aber auch in Europa und Asien eine sehr wichtige Rolle bei der Schmuckherstellung. Den grössten Anteil an der Silbergewinnung haben Mexiko, Kanada, Peru, Australien und die USA. Um das für die Schmuckherstellung übliche so genannte „925-er Sterling Silber“ herzustellen, das auch wir bei URECH für unsere Silber-schmuckstücke verwenden, werden üblicherweise 92.5 Prozent Silber und 7.5 Prozent Kupfer legiert, also miteinander vermischt. Dadurch wird das Silber fester und korrosionsbeständiger, was für die Herstellung von Silberschmuck ideal ist, da das Material immer noch weich genug und sehr gut zu bearbeiten ist.

Steht das jeweilige Schmuckdesign fest, so wird eine entsprechende Gussform angefertigt, in welche das geschmolzene, flüssige Silber gegossen wird. Nach dem Abkühlen und Aushärten wird dann der Schmuckrohling gesäubert und abgefeilt, bevor er für das Fassen der gewünschten Edelsteine zur Verfügung steht. Neben dem Giessen wird aber für die Herstellung von Silberschmuck auch die alte Technik des Schmiedens angewandt. So gesehen ist der Begriff des „Goldschmieds“ etwas irreführend, da dieser für die Schmuckanfertigung nicht nur Goldschmuck, sondern auch Silberschmuck oder Platinschmuck anfertigt.

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Titan
Schmuck aus Titan besticht durch das einzigartige, sehr edle Finish der Titanoberfläche, seinen sehr angenehmen (und allergikerfreundlichen) Tragekomfort und die einzigartig schimmernde Optik.

Erst 1791 in England entdeckt, wurde dieses Übergangsmetall nach dem griechischen Göttergeschlecht der Titanen benannt. Titan ist wegen seines sehr aufwändigen Herstellungsprozesses rund zehnmal so teuer wie Edelstahl. Ausserdem zeichnet es sich durch seine hohe Festigkeit, seine Korrosionsbeständigkeit und das relativ geringe Gewicht aus.

Titanschmuck ist sehr beliebt bei Männern und in jüngerer Zeit immer öfter als Symbol der Liebe in Form von Partnerringen oder Trauringen.

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Weissgold
Weissgold 750 besteht immer aus verschiedenen Bestandteilen, die sich von Hersteller zu Hersteller aber leicht unterscheiden können. Gemeinsam ist aber der Anteil von Feingold, der hier 750/1000 beträgt und gelb ist. Im Gesamten ergibt sich ein weisser/grauer Grundton, die eine leichte gelbliche Färbung hat. Die Farbe des Weissgoldes kann aber durch eine galvanische Behandlung, dem Rhodinieren, zu einem schönen Weiss aufgehellt werden. Diese Schicht ist aber nur auf der Oberfläche vorhanden und trägt sich nach einem gewissen Zeitraum wieder ab.
Wolfram
Wolfram, ein Edelmetall von höchster Dichte, Festigkeit und Härte, strahlt eine tiefe Kraft aus. Dieses Material hat den höchsten Schmelzpunkt von allen Metallen, ist extrem widerstandsfähig und widersetzt sich herkömmlichen Schmiedetechniken. Deshalb wird Wolfram bei der Schmuckherstellung in seine endgültige Form gegossen. Das kühle Metall mit seinem makellosen Glanz ist geschaffen, alle Zeiten zu überdauern.
Achat
Ein Schmuckstein aus der Familie der Quarze. Eine Besonderheit des Achats: Er kann künstlich eingefärbt werden, weil das Gestein Farben einlagert. Mohshärte 6.5 - 7.

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Amethyst
Einer der beliebtesten Schmucksteine aus der Familie der Quarze; er bildet sechsseitige Prismen und kommt in vielen Farbschattierungen von hell- bis tiefviolett vor. Seine Mohshärte beträgt 7; die Kristallstruktur ist ungewöhnlich, und es gibt zahlreiche Spielarten. Amethyste werden seit eh und je mit übernatürlichen Kräften in Verbindung gebracht. Im Volksglauben bewahrt ein Amethyst vor Trunkenheit - das griechische Wort »amethein« hat genau diese Bedeutung. Wunderkräfte anderer Art werden dem Amethyst in den unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben. Amethyste verliehen Schutz bei Kampf und Jagd, vertrieben Geister und Dämonen und regten den menschlichen Geist zu Spitzenleistungen an. In der alternativen Heilkunde ist das violette Juwel der Anti-Streß-Edelstein - er vermittelt Ruhe und innere Gelassenheit. Er steht auch für Treue und Standhaftigkeit in Liebe, Freundschaft und Beruf. Als Glücksbringer soll er vor Zauberei und Heimweh schützen. Astrologisch ist der Amethyst für Fische, Widder und Skorpion geeignet.

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Aventurin
Als edlen Abenteurer könnte man den Aventurin durchaus bezeichnen, schliesslich soll er bei seinen Trägern Mut, Optimismus, Vitalität, aber auch innere Ruhe fördern. In seinem Namen steckt das spanische Wort Abenteuer und als geheimnisvoll glitzernder Stein zeigt er sich von Europa über Indien bis hin nach Amerika auf wunderschönen Schmuckstücken. Der Aventurin ist mineralogisch gesehen ein gelb- bis goldrot schimmernder Quarz mit metallisch glänzenden Einlagerungen. Wobei letztere entscheidend sind für die Farbgebung, die sich in Gold- bis Braunrot, Grün und Blau zeigt.

Im 18. Jahrhundert wurde im heute für seine Glasbläserei weltberühmten Murano nahe Venedig per Zufall ein goldrot schimmerndes Glas erzeugt, das fortan den Namen Aventurin trug. Das Geheimnis zur Herstellung dieses Steins mussten die zwar ausserordentlich gut bezahlten Glasbläser von Murano – aber unter Androhung der Todesstrafe – streng geheim halten. Erst viel später wurde der Aventurin auch in der Natur gefunden und nach seinem bereits existierenden künstlichen Vorgänger benannt. Obwohl Aventurin-Quarz in der Natur vorkommt, wird das Kunstprodukt für die Schmuckherstellung bevorzugt, denn es ist weicher und mit einer vielfältigeren und intensiveren Farbgebung versehen als sein Namensvetter aus der Natur.

Der bei uns vor allem als grüner Aventurin bekannte Quarz wurde 1865 von einem Chemiker in Frankreich hergestellt. Die Nachfrage war so gross, dass riesige Mengen des grünen Aventurins in Frankreichs Manufakturen zu günstigem Modeschmuck verarbeitet und verkauft wurden. Bis heute gehört der Aventurin – auch bei URECH – zu den beliebtesten Quarzen. Er schmückt Frauen aber auch Männer am liebsten mit massiven Armreifen, kunstvollen Finger- und Ohrringen. Verwendung findet er auch in Kunstgegenständen wie zum Beispiel edlen Vasen oder schmucken Schatullen.
Aquamarin
Der Aquamarin – was soviel wie „Wasser des Meeres“ bedeutet – ist ein faszinierender Edelstein mit einem besonders breiten Spektrum von Blautönen. Darin finden sich sämtliche Abstufungen von Himmel- bis hin zu Azurblau. Während sich der Aquamarin früher bei Seefahrern als Schutzstein gegen Unwetter grosser Beliebtheit erfreute, verspricht nach alten Überlieferungen das Tragen eines Aquamarins auch heute noch eine glückliche Ehe und Reichtum. Da erstaunt es kaum, dass der Aquamarin zu unseren beliebtesten Edelsteinen zählt.

Er gehört wie der Smaragd zur Edelsteinfamilie der Berylle. Der Aquamarin eignet sich ausgezeichnet zur Schmuckherstellung, denn er hat in der Regel wenig Einschlüsse, verfügt über eine gute Härte (7 bis 8 auf der Moh´schen Skala), die ihn weitgehend unempfindlich gegen Kratzer macht, und zudem verzaubert er mit einem wunderbaren Glanz. Je intensiver das natürliche Blau dieses Schmucksteines, desto wertvoller ist er.
BernsteinBernstein
Bernstein zählt weltweit zu den ältesten und beliebtesten Schmuck- und Heilsteinen. Er fasziniert mit unterschiedlicher Farbgebung, hoher Lichtbrechung und einem goldgelben Glanz. Seine reichhaltige Farbpalette führt von Gelb bis Braun. In poliertem Zustand schimmert Bernstein honigfarben. Durch mineralische Einschlüsse kann er auch elfenbeinfarbig sein. Beim dominikanischen Bernstein gibt es eine typische Blaufärbung, was auf der fluoreszierenden Eigenschaft des fossilen Harzes beruht. Der Name des Bernstein ist auf das niederdeutsche Wort „börnen“, zurückzuführen, was so viel wie „brennen“ bedeutet. Ein Bernstein fühlt sich sinnlich und warm an und ist überraschend leicht. Ihm wird eine beruhigende, schmerzlindernde und heilende Wirkung nachgesagt. Als Heilstein wird Bernstein bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt, zum Beispiel bei Hautausschlägen, Zahn- oder Rückenschmerzen. Dabei handelt es sich beim Bernstein genau genommen um Baumharz, das vor Millionen von Jahren aus den Wunden der Bernsteinkiefern ausgetreten und an der Luft ausgehärtet ist. Riesige Mengen davon gelangten durch Wasser und Eis in tiefe Sedimentschichten, wo sie von Sand und Staub im luftleeren Raum zugeschüttet wurden und über Millionen von Jahren unter dem Druck der oberen Schichten zu Bernstein wurden. Die ältesten Bernsteinfunde sind bis zu 300 Millionen Jahre alt. Die Wiege des europäischen Bernsteinvorkommens liegt im „Bernsteinwald“, den Forscher im heutigen Grossraum Skandinavien, Ostsee, Russland vermuten. Auch heute noch wird an der Ostseeküste Bernstein gefördert. Weitere wichtige Fundorte befinden sich in Rumänien, Italien und der Dominikanischen Republik. Der grösste und bekannteste Fundort liegt allerdings im ehemaligen Ostpreussen, im „Samland“, der Region um Königsberg. Im Königsberger Schloss war 1942 das prunkvolle wie legendäre Bernsteinzimmer ausgestellt, seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist es verschollen.

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Beryll
Ein grünes Quarz (Silikat-)mineral. Seine durchsichtigen Formen bilden eine Gruppe von Edelsteinen. Je nach Färbung durch eingelagerte Metallsalze und Mineralien. z.B. Smaragd oder Aquamarin.
Carneol
Der Carneol ist ein undurchsichtiger bis schwach durchscheinender Edelstein, der als Varietät des Chaldecon zur Familie der Quarze gehört. Seine orangerote bis dunkelrote Farbe, die an einen romantischen Sonnenuntergang erinnert, hat er dem Element Eisen zu verdanken, genau genommen dem rot färbenden Eisenoxid oder dem braun färbenden Eisenhydroxid. Bereits die Etrusker wussten, dem natürlichen Carneol bei Bedarf noch intensiveres Rot zu verleihen, indem sie ihn in einem komplizierten Verfahren erhitzten. Den Namen erhielt er aufgrund seiner Form, denn Corneolus ist das lateinische Wort für Kirsche. Der Carneol steht für Optimismus, Lebensfreude und Durchhaltevermögen. Bereits die alten Ägypter hielten ihn für sehr wertvoll. Sie gaben den Carneolschmuck zu ihren Verstorbenen ins Grab, denn Sie glaubten, der Edelstein würde den Toten ein sorgenfreies Leben im Jenseits ermöglichen. Auch die alten Griechen schrieben dem orangeroten Schmuckstein grossen Wert zu. Der Carneol galt als Symbol für die wiederkehrende Sonne. Im Mittelalter trug ein Carneolamulett, wer sich vor Verzauberung schützen wollte. Heute nennt man ihn den Stein der Erneuerung. Als Heilstein soll er die Blutreinigung fördern, bei Schlaflosigkeit helfen und sogar die Bildung von Falten hinauszögern. Der Carneol wird hauptsächlich in Australien, Indien, Südafrika, Uruguay und Brasilien gefördert. Der Carneol-Schmuckstein wird am liebsten in Form von Ketten, Anhängern und Kugeln getragen. Sehr beliebt sind auch Roh- oder Trommelsteine, die man als Glücksbringer immer bei sich tragen kann.
Citrin
Der Name dieses Schmucksteins leitet sich von seiner zitronengelben Farbe ab, wobei Farbabweichungen zwischen Gelbgrün und Orange möglich sind. Citrine mit klarer Farbe und ohne Einschlüsse werden gerne zur Herstellung von Ringen und Anhängern verwendet, andere werden zu Steinketten verarbeitet. Trägerinnen und Träger von Citrin-Schmuckstücken sollen von der gesundheitlichen Heilwirkung auf Stoffwechsel und Immunsystem profitieren. Der Citrin zählt zu den Quarzen und wird hauptsächlich in Brasilien, Argentinien, Madagaskar und Russland gefördert.

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Diamant
Nichts erscheint wertvoller als ein Diamant. Er ist unbestritten der begehrteste, der strahlendste und auch der, mit weltweit am meisten Anhängern. Der Diamant ist schlicht der König unter den Edelsteinen. Doch was ist so besonders an diesem Stein, der als einziger Edelstein an der Börse gehandelt wird? Schliesslich besteht der Diamant aus nichts als Kohlenstoff. Sein Name, abgeleitet von „adamas“ – der Unbezwingbare – steht für seine Härte. Erst ab dem 13. Jahrhundert gelang es den Menschen, den härtesten aller Steine zu bearbeiten. Die Technik des heute bekannten Brillantschliffs wurde erst um 1910 entwickelt. Mit dem Diamantenrausch Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika ist der Name eines Buren aus dem Oranje-Tal eng verbunden. De Beers ging als einer der ersten grossen Profiteure in der Geschichte des Diamantengeschäfts ein. Heute ist De Beers der grösste Diamantenproduzent und -händler der Welt mit Sitz in London und Johannesburg. Wichtig bei der Bewertung von Diamanten sind die 4 C´s: Clarity ( Klarheit), Cut ( Schliff ), Colour ( Farbe ) und Carat (Gewicht). Der bekannteste Schliff ist wohl der Brillantschliff, bei dem ein Diamant in 57 Facetten und einer Steintafel geschliffen wird. Der bisher grösste Diamant aller Zeiten, der „Cullinan“, wurde mit einem Gewicht von 3106 Karat in der Kimberley Miene in Südafrika geborgen. Aus diesem riesigen Stein wurden insgesamt 105 Diamanten geschliffen.

Diamant Immer aktueller werden auch farbige Diamanten denn entgegen der weitläufig verbreiteten Meinung, dass ein Diamant klar, also durchsichtig wie Wasser sein muss, gibt es eine grosse Vielfalt von Farbnuancen. Dazu gehört eine ganze Palette von Braun, Gelb, Grün, Blau, Pink bis Rot, Orange, Lila und Schwarz. Allerdings wird durchschnittlich auf 10’000 klare Diamanten lediglich ein farbiger Diamant gefunden, dementsprechend wertvoll sind die Farbdiamanten. Die Ära der farbigen Diamanten nahm im Oktober 1987 ihren Lauf, als ein roter Diamant von 0.95 Karat auf einer Auktion in New York für eine Million US-Dollar versteigert wurde. Gekauft wurde er von einem Schweizer Händler für den Sultan von Brunei, der eine der grössten Sammlungen farbiger Diamanten besitzt.

Spätestens seit Marylin Monroe weiss auch die Männerwelt: „Diamonds are a Girls best friends“. Doch das war nicht immer so. Lange Zeit, genau genommen bis tief ins Mittelalter, war das Tragen von Diamanten ausschliesslich Männern vorbehalten. Erst seit dem 15. Jahrhundert ist es auch Frauen erlaubt, sich mit diesem einzigartigen Edelstein zu schmücken. Und genau das tun sie heute auf der ganzen Welt – sehr selbstbewusst und mit grossem Vergnügen.

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Granat
Im Allgemeinen ist der Granat als kräftiger, blutroter Stein bekannt, wobei das nur auf einen Teil der Granatfamilie zutrifft, genau genommen auf den Pyrop und den Almandin. Dabei zählen insgesamt rund zehn verschiedene Edelsteine zur Familie der Granate, die fast das gesamte Farbspektrum von Smaragdgrün bis Rubinrot abdecken. Unser Wort „Granat“ ist eine Ableitung aus dem lateinischen „lapis granatus“, was körniger oder kornförmiger Edelstein (lat. granum = Korn) bedeutet. Die Steine sind relativ unempfindlich gegen Druck und Säuren, was eine äusserst vielseitige Verarbeitung zu verschiedensten Accessoires ermöglicht.

Kein Wunder also, war der Granat schon früh in vielen Schmuckstücken anzutreffen. Im alten Ägypten genauso wie bei den alten Griechen und den Römern. Die Kreuzritter trugen den Granatstein in ihren Rüstungen, denn es hiess, dieser Edelstein mache seinen Träger unverwundbar. Seine Blütezeit erlebte der Granat im vorigen Jahrhundert in Böhmen. Ausnahmslos reine, blutrote Pyrope wurden aus den Sedimenten nordböhmischer Flüsse gegraben und weltweit verbreitet. So lange, bis die Lagerstätten zur Neige gingen und ihnen grössere Steine aus den neuen Diamantenvorkommen Südafrikas Konkurrenz machten. Heute stammen die meisten Granate aus Südafrika, Indien und Sri Lanka.

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Hämatit
Mineral mit dunkel spiegelnder, meist glatt polierter Oberfläche. Der Hämatit wird auch als »Blutstein« bezeichnet, weil sich das Kühlwasser beim Schleifen blutrot färbt. Ägypter, Babylonier und Indianer trugen Talismane aus Hämatit. Glatte Hämatitkristalle wurden im Altertum als Spiegel verwendet.
Koralle
Fällt das Wort Koralle, denken viele Menschen an die bedrohten Korallenriffe, die zahlreichen Meeresbewohnern – darunter etwa einem Viertel aller Meeresfische – als Brutstätte und Rückzugsort dienen. Doch nicht diese unter Naturschutz stehenden Steinkorallen werden zur Schmuckverarbeitung genutzt, sondern ausschliesslich die Edelkorallen, die zu den nicht gefährdeten Weichkorallen gehören.

Bei Edelkorallen wird unterschieden in Mittelmeer- und Pazifikkoralle. Die mittel- bis dunkelroten Mittelmeerkorallen sind eher matt, dafür ohne weisse Flecken und Äderchen. Sie stammen hauptsächlich aus Korsika, Sardinien und Tunesien und wurden bereits in der Antike zu Schmuck, vor allem zu Amuletten, verarbeitet. Die Pazifikkorallen stammen aus Taiwan und Japan und werden je nach Herkunftsort und Grösse in vier verschiedene Arten (Aka, Momo, Moro und weisse Koralle) unterteilt, die sich in wunderschönen Farben von Weiss und zartem Hellrosa über Orange bis hin zu Dunkelrot zeigen. Als edelste und teuerste Koralle gilt die Aka Koralle aus Japan. Sie verfügt über eine intensive rot bis dunkelrote Farbe und einen ausgeprägten Glanz. Sie scheint durchsichtig wie Glas, was sie von allen anderen Korallen abhebt.

Die Verwendung der Koralle für die Schmuckherstellung geht bis in die vorgeschichtliche Zeit zurück. Sie löste bereits in der Antike eine mystische Faszination auf die Menschen aus, was auf die Herkunft der Koralle, nämlich die Tiefen des Meeres, zurückzuführen ist. Die Koralle steht für Weisheit und Heilkraft, sie soll gegen das Böse Schutz bieten und zudem wird sie auf der ganzen Welt als Glücksbringer betrachtet. Die Buddhisten zum Beispiel zählen sie zu den „Sieben Schätzen“, tibetische Mönche sowie die Christen im Mittelalter verwendeten Rosenkränze aus Koralle und im italienischen Volksglauben schützen Korallen Kinder vor Unheil. Bei so viel Glaube muss wohl was dran sein.

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Kunstperle
Als Kunstperlen oder Beads werden künstliche Perlen verstanden, die aus unterschiedlichen Materialien und auf vielfältige Weise hergestellt werden. Diese Perlen werden aus Glas, Edelsteinen oder Halbedelsteinen, aber auch aus Holz, Keramik, Lavagestein, Metall, Kunststoff, Steinen – zum Beispiel aus Marmor, Granit oder Kiesel – oder aus Pflanzenteilen wie Nüssen, Samen oder Bohnen gefertigt. Manche werden lediglich mit einem Loch versehen, andere werden zuerst vergoldet und versilbert oder mit verschiedenen Hilfsmitteln verziert. Je nach Material werden Kunstperlen geschnitzt, geschliffen, gebrannt, gegossen, gezogen oder gepresst.

Bevor die Kunstwerke zu Perlenschmuck verarbeitet werden, können sie bemalt, eingefärbt, poliert oder mit einem schimmernden Bezug, der demjenigen von echten Perlen ähnelt, versehen werden. Je nachdem, was für ein Material verwendet wurde, kann sich die Kunstperle beim Tragen abnutzen und an Schönheit einbüssen. Beachten Sie darum beim Kauf von Perlen – ob echt oder unecht – unbedingt unsere ausführlichen URECH-Pflegetipps.

Eine spezielle Art der Kunstperle ist die so genannte Imitationsperle, die als Artefakt, möglichst nah an die natürliche Perle herankommen will. Dazu zählt zum Beispiel die bekannte Mallorcaperle, die aus Glaskugeln hergestellt wird. Weitere bekannte Imitationsperlen sind Wachsperlen, Fischsilberperlen, Alabasterperlen oder die Gagatperle, die oft mit schwarzer Koralle verwechselt wird. Der Wert der Kunstperlen hängt einerseits vom verwendeten Material, der Herstellungsart sowie der vorliegenden Qualität ab. Andererseits aber auch vom künstlerischen Wert und vom Zweck, dem sie dient. So gelten Kunstperlen mancherorts als Statussymbole, während sie andrerorts als Schutz oder – wie der Rosenkranz – zu religiösen Zwecken verwendet werden. Bei URECH kunden am beliebtesten sind Kunstperlen in grau, weiss und rosa, die gerne als Perlenkette oder als Perlenanhänger getragen werden.

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Lapislazuli
Ein undurchsichtiger Schmuckstein (Silikat der Mohshärte 5-6), kommt in Farben von hell- bis dunkelblau vor, häufig mit einge-lagerten hellen Streifen. Der Lapislazuli verdankt seinen Namen seiner tiefblauen Farbe (arab.-lat. »blauer Stein«).Schon in alter Zeit wurde er als Schmuck-stein verwendet. So fand man Lapislazuli in ägyptischen Pharaonen-Gräbern. Lapislazuli wurde wegen seiner Farbe als Stein des Himmels verehrt. Astrologisch für Schütze und Jungfrau geeignet; wird von der Edelsteinheilkunde als Heilstein gegen Krämpfe, Fieber, Entzündungen und Hautausschläge empfohlen. Auch gegen Augenentzündungen und Kopfschmerzen soll Lapislazuli helfen. Napoleon Bonaparte trug seinerzeit einen Lapislazuli als Talisman.
Malachit
Grünes Mineral (Kupferkarbonat), das auch als Kupfererz abgebaut wird; die dichteren Abarten werden als Schmucksteine verarbeitet. Malachit ist undurchsichtig und zeigt Färbungen von hell- über dunkelgrün bis schwarz; die Farben sind in Kreisen oder Bändern angeordnet.
Onyx
Er ist tiefschwarz, aussergewöhnlich und zweifelsohne mystisch. Kein Wunder, schreiben Esoteriker den Trägern von Onyxen eine Steigerung von Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin zu. Bei genauerem Betrachten fällt die schwarz-weisse Schichtung auf und hie und da eine durchscheinende Stelle, die dem Schmuckstein faszinierende Tiefe verleiht. Onyx bedeutet so viel wie Klaue, Kralle oder Fingernagel. Der Onyx ist ein Mineral, genau genommen eine Varietät des Chalcedon (dieser ist rein schwarz), der wiederum zur Familie der Quarze gehört.

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Opal
Ein sprödes, glasartiges Mineral (Mohshärte 5,5-6,5), oft von prächtigem Farbenspiel (opalisierend). Chemisch ist Opal wasserhaltiges, nicht kristallines Siliziumdioxid.

Opale kommen in vielen Arten vor: der edle Opal ist weiß oder wasserhell, der Feuer-Opal rot. Astrologisch paßt der Opal zu den Sternzeichen Fische, Krebs (helle Opale), Wassermann, Skorpion (dunkle Opale) und Widder (Feueropal). In der Lithotherapie wird der Stein zur Herzstärkung und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes verwendet.

Opal Schmuck für Sie >

Perlen
Perlen gelten als echter Schmuckklassiker. Sie gehören immer und in jede Schmuck-Schatulle, denn egal ob zu Jeans oder zum kleinen Schwarzen, mit einem Schmuckstück aus Perlen hat man immer das passende Accessoire! Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind Perlen für jedermann erschwinglich. Das verdanken wir dem Japaner Mikimoto, der herausgefunden hat, wie man Perlen züchten kann. Mit dieser Entdeckung waren Perlen nicht mehr länger eine Kostbarkeit, die unter Lebensgefahr aus den Meeren geholt werden musste.

Mittlerweile werden auch in China, Australien und in der Südsee Perlen gezüchtet. Wichtig beim Perlenkauf sind folgende Punkte: Die Perle sollte möglichst rund sein, aber wie bei allen Naturprodukten kann man fast nie Perfektion erwarten. Die Oberfläche sollte möglichst glatt sein. Je besser und klarer der Lüster (so nennt man den Oberflächenglanz) einer Perle, desto höher ist die Qualität einzustufen. Auf der Oberfläche einer schönen Perle erkennt man klar das eigene Spiegelbild. Eine stumpfe oder kalkig weisse Oberfläche ist dagegen immer ein Zeichen für mindere Perlenqualität. Generell gilt: Je grösser, runder, farbenprächtiger, ebener und schimmernder eine Perle, desto höher ist ihr Wert. Das Farbspektrum erstreckt sich – je nach Perlenart – über Weiss, Rosa, Rot, Orange, Gold, Bronze, Kupfer, Silber, Silbergrau, Schwarz. Heute werden auch viele Imitationen angeboten. Zu den Bekanntesten zählen dabei die Mallorca-Perlen und die Muschelkernperlen.

Hier gibt es die schönsten Perlen >

Perlmutt
Perlmutt ist ein faszinierendes Naturmaterial, das die Menschen schon seit Jahrtausenden zur Herstellung von Schmuck ver-wenden. Der Name bedeutet „Mutter der Perle“ und kommt davon, dass man vorwiegend, aber nicht ausschliesslich, die innere, stark irisierende Schicht der Perlmuscheln für die Perlmuttgewinnung verwendet. Die Farbenvielfalt ist ausserordentlich. Sie reicht von Weiss, über Rosé bis zu Grau und einer vielfältigen Bandbreite diverser, schillernder Zwischentöne.

Bei der Schmuckverarbeitung besteht die Kunst darin, die kleinen Perlmuttstückchen passgenau zu sägen und in die dafür vorgesehenen Schmuck-Oberflächen einzuarbeiten (“Einlege-/Mosaikarbeiten”). Das Besondere daran ist, dass bei diesem Naturstoff kein Stück dem anderen gleicht, was jedes Schmuckstück aus Perlmutt zu einem Unikat macht.

Schmuck und Uhren mit Perlmutt >

Quarz
Quarz ist die Bezeichnung für eine ganze Gruppe von Mineralien, die sich im chemischen Aufbau und den physikalischen Eigenschaften ähneln. Vom klaren, farblosen Bergkristall bis zum schwarzen Onyx gibt es Quarze in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Quarzvariationen wie Achat, Amethyst, Citrin, Jaspis, Rosen- oder Rauchquarz werden wegen ihrer Härte und der guten Verarbeitungseigenschaften gerne als Schmucksteine verwendet.

Weltweit gibt es viele Fundstätten für diese in der Schmuckverarbeitung beliebten Steine. Sie liegen hauptsächlich in Brasilien, Indien, Madagaskar und den USA. Im europäischen Raum zählen die Alpen und der Ural zu den wichtigsten Fundorten.

Schmuck mit Quarzsteinen kaufen >

RubinRubin
Seltener, roter Edelstein; Mohshärte 9. Große Naturrubine sind äußerst wertvoll; echter Rubin ist roter Korund; aber auch rot gefärbte Spinelle und Topase (»brasilianischer Rubin«) werden Rubin genannt. Böhmische Rubine und Kap-Rubine sind Granatsorten; Rubine können auch synthetisch hergestellt werden. In der alternativen Heilkunde gilt das Tragen von Rubinen als allgemein stärkend und für Herz und Blutkreislauf günstig.

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Saphir
Meist blauer Edelstein (Mohshärte 9), die durchsichtige Spielart des Minerals Korund. Eine besonders schöne Variante ist der Sternsaphir. In der Lithotherapie vielfältig wirksam; je nach Farbe für unterschiedliche Sternzeichen geeignet. Blau: Stier, Jungfrau, Waage, Fische; dunkelblau: Schütze; hellblau: Wassermann.

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Smaragd
Der Smaragd gilt als edelster Stein der Beryll-Gruppe. Sein Name leitet sich vom griechischen “smaragdos” ab, was soviel wie “Grüner Stein” bedeutet. Der Smaragd trägt das magische Grün des kühlen Meeresgrundes. Er ist nicht nur der majestätischste unter den Edelsteinen, er ist einer von wenigen, die es würdig sind, eine königliche Hand zu zieren.

Bereits um 2000 vor Christus wurden die ersten Smaragde in der Nähe des Roten Meeres am Gjebel Sikait gefunden. Sie gehörten fortan zum unermesslichen Reichtum der Pharaone. Schliesslich bezeichneten die Ägypter den Smaragd als den Stein der Liebenden. Als Symbol der Hoffnung wird er dem “grünenden” Frühling und dem Monat Mai zugesprochen. Wunderbar sollen seine magischen Kräfte sein, die Augenkrankheiten heilen, Frieden in die Herzen tragen und die Liebe stärken.

Erstaunlich ist, dass das gleiche Chromoxyd, das den Rubin rot färbt, in der anders gearteten Struktur des Smaragds diesem eine grüne Farbe verleiht. Im Gegensatz zu Diamanten sind Smaragde fast nie rein. Gerade diese Einschlüsse sind ein typisches Merkmal ihrer Schönheit. Einige der schönsten Smaragde stammen aus der Mine Muzo in Kolumbien, aber auch afrikanische Smaragde, zum Beispiel aus Simbabwe, Sambia und Südafrika, sind von auffälliger Qualität. Bewundert man beim Diamanten die hohe Brillanz, die Reinheit des Steines und sein funkelndes Feuer, so ist es beim Smaragd die unergründliche Tiefe seiner gesättigten Farbe und der zarte, geheimnisvolle “jardin” (Garten) in seinem Innern. Das ist es, was ihn von den meisten anderen Edelsteinen abhebt.

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Sodalith
Der Sodalith ist ein wenig verbreitetes Mineral, das zu den Foiden gehört. 1811 in Grönland entdeckt, wird der Sodalith heute insbesondere in Kanada, Brasilien, Bolivien, Namibia und Indien gefördert. Es gibt ihn farblos, weiss, gelb, blau, lila und rosa. Am bekanntesten und in der Schmuckherstellung am beliebtesten ist der graublaue bis dunkelblaue Sodalith. Die Sodalith-Schmucksteine sind oft lebhaft gefleckt oder sie weisen ein tiefes Blau mit oder ohne Einschlüsse auf.

Der Name Sodalith leitet sich aus dem lateinischen Sodium (Natrium) und dem griechischen Lithos (Stein) ab. Der Sodalith wird als Stein der Künstler bezeichnet, da er die künstlerische Entfaltung, die Fantasie, aber auch die Konzentrationsfähigkeit stärken soll. URECH kunden tragen den Stein gerne als magischen Sodalithanhänger um den Hals.
Topas
Edelstein der Mohshärte 8; kommt in zahlreichen Farben vor: honiggelb, blaßblau, grünlich, blaßrosa. Astrologisch ein Stein für Löwe, Zwilling (Goldtöne), Schütze und Wassermann (Blautöne). Dem Topas wird in der Heilkunde eine ausgleichende und beruhigende Wirkung nachgesagt.

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Türkis
Es gibt kein anderes Mineral, das in so vielen Kulturen der alten und neuen Welt als heiliger Stein, Glücksbringer und Talisman verehrt wurde und wird, wie der Türkis. Ohne Zweifel ist es die auffällige Farbe, die schon in früheren Zeiten die Menschen fasziniert hat, wenn sie beim Graben im graubraunen Erdreich oder im Felsgestein auf leuchtend blaugrüne Spaltenfüllungen, Knollen oder Überzüge stiessen.

Die begehrteste Türkisfarbe ist ein klares Himmelblau, das bei Tages- wie auch bei Lampenlicht seine Schönheit behält. Hauptlieferant für diese Topqualitäten ist seit vielen Jahren Persien. In dortigen Schatzkammern schlummern denn auch die grössten und schönsten Türkise. Für die Perser waren die blauen Steine seit eh und je Glücksbringer. Ihre Könige trugen sie an Hals und Händen zum Schutz vor unnatürlichem Tod. Aber auch Wohlstand sollten sie garantieren, denn der persische Gelehrte Al Kazwini verkündete: “Die Hand, die einen Türkis trägt und damit siegelt, wird niemals arm.”

Über die Türkei kamen die Türkise erst im späten Mittelalter nach Europa, was ihnen den heute gebräuchlichen Namen als Ableitung von “türkischer Stein” einbrachte. Aber auch in Südamerika spielte der Türkis als Schmuckstein eine bedeutende Rolle, denn er schmückte vor allem die Zeremonienmasken – mit Türkis ausgelegte menschliche Schädel – diese wurden den Häuptlingen mit ins Grab gegeben. Die ältesten Schmuckerzeugnisse mit Türkisen verdanken wir jedoch den Ägyptern. In Gräbern aus der Zeit um 3000 vor Christus sind solche Beigaben belegt. In Europa galt der Türkisstein als „Schutzstein für Ross und Reiter“.
Zirkonia
Es gibt kein anderes Mineral, das in so vielen Kulturen der alten und neuen Welt als heiliger Stein, Glücksbringer und Talisman verehrt wurde und wird, wie der Türkis. Ohne Zweifel ist es die auffällige Farbe, die schon in früheren Zeiten die Menschen fasziniert hat, wenn sie beim Graben im graubraunen Erdreich oder im Felsgestein auf leuchtend blaugrüne Spaltenfüllungen, Knollen oder Überzüge stiessen.

Die begehrteste Türkisfarbe ist ein klares Himmelblau, das bei Tages- wie auch bei Lampenlicht seine Schönheit behält. Hauptlieferant für diese Topqualitäten ist seit vielen Jahren Persien. In dortigen Schatzkammern schlummern denn auch die grössten und schönsten Türkise. Für die Perser waren die blauen Steine seit eh und je Glücksbringer. Ihre Könige trugen sie an Hals und Händen zum Schutz vor unnatürlichem Tod. Aber auch Wohlstand sollten sie garantieren, denn der persische Gelehrte Al Kazwini verkündete: “Die Hand, die einen Türkis trägt und damit siegelt, wird niemals arm.”

Ein synthetischer Edelstein mit hervorragenden optischen Eigenschaften und brillantartigem Glanz. Weil es in der Natur kein vergleichbares Gegenstück gibt, werden Zirkonia manchmal zu den Edelsteinen gezählt.

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